Über uns ...
kurze
Geschichte des Esperanto im Saarland
Als Pionierjahr
zur späteren Gründung von Esperanto-Gruppen wird das Jahr 1910 angenommen. Bereits
1892 wurde aber der Dillinger Hubert Messner als Abonnent des Nürnberger
"der esperantist" geführt - vermutlich damals nicht der einzige
Esperantist im Saargebiet.
Der erste
Weltkrieg, später Verbot und Verfolgungen der Esperantisten im
"Dritten Reich" zeigten gravierende Folgen. Aber bereits in der
ersten Ausgabe der "Saarbrücker Zeitung" im Mai 1947 erschien
ein umfangreicher Bericht über Esperanto (August Omlor).
Am 18. Februar 1951 trafen sich erstmalig alle
Esperantisten in St. Ingbert zur Wiedergründung des Verbandes (1.
Vorsitzender: August Omlor). In ca. 50 Städten gab es zu diesem Zeitpunkt
Esperantisten.
Im Jahre 1955 tagte in Homburg der mitgliederstarke
Internationale Verband der Eisenbahner-Esperantisten (IFEF) und im Jahr
darauf der Weltkongreß der Esperanto-Jugend (TEJO).
Der Schriftsteller und Kabarettist Raymond Schwartz nahm
1964 aktiv an unserer Jahreshauptversammlung teil. Die Esperanto-Hochschulgruppe an der
Universität des Saarlandes gründete sich 1965. Eine eigene
Esperanto-Abteilung in der Universitätsbibliothek wurde 1967
eingerichtet. Den Buchversand des Saarländischen Esperantobundes gibt es
seit 1968. Im gleichen Jahr nahm ein Lehrbeauftragter für Esperantologie
an der Universität seine Tätigkeit auf.
1972 besuchte uns Ralph Harry, der
Botschafter Australiens in der Bundesrepublik, in Zweibrücken. Das erste "Kulturelle Wochenende"
veranstalteten wir im Jahr 1973 im Naturfreundehaus in Kirkel (seit Ende
der neunziger Jahre finden diese im Wechsel mit unseren Partnern von Espéranto
France Est statt). Ebenfalls 1973 begannen wir, unsere erste
Vereinszeitschrift - "cirkulero", die spätere "dialogo",
herauszugeben.
Anfang der 90-er Jahre fingen wir an, Rundfunksendungen
für den Offenen Kanal des Saarlandes zu produzieren (Prof. Mangold, Günter
Becker, Oliver Walz). Weit über 100 monatliche Folgen von je 30
Minuten Dauer konnten gesendet werden. Im Januar 1998 begann ebenfalls im Kabelkanal des
Saarlandes die Ausstrahlung des von uns produzierten 11-teiligen
Esperanto-Fernsehkurses. Ebenfalls 1998 wurde in Saarbrücken die Sar-Lor-Luks-Unio
gegründet - ein Äquivalent der Esperantisten zur "Saar-Lor-Lux"
Euro-Region.
2005 gelang es uns, im Rahmen eines "Kulturellen
Wochenendes" die erste Prüfung der Internationalen Vereinigung der
Esperanto-Lehrer (ILEI) in Deutschland außerhalb eines Weltkongresses zu
organisieren. Im gleichen Jahr unterstützten wir die Schweizer
Tanzlehrerin Meissoun bei der Erstellung einer Esperantoversion ihrer
Lehr-DVD über libanesischen Tanz.